Städte und Gemeinden

Die Städte und Gemeinden sichern die Bereitstellung der Apfel-Infrastruktur. Sie richten informative Lehrpfade und Erlebnispunkte ein. Außerdem dienen sie als Vermittler zum Informationsaustausch und bieten eine entsprechende Plattform.


Foto: Achim Krell


Fischbachtal - Ganz weit weg. Und doch nah dran.

Entdecken.
Vertraute Nähe, lockende Weite. Mit einem Blick zu überschauen, aber erst auf den zweiten Blick zu entdecken. Fischbachtal hat viele Facetten. Hier fühlst du dich ganz weit weg. Und doch ganz nah am Puls der Zeit. In Fischbachtal lässt sich ganz nach Lust und Laune eine abwechslungsreiche und zugleich sehr harmonische Landschaft durchstreifen, immer wieder Neues, Interessantes, Historisches entdecken. Sechs gewachsene Ortsteile tragen gemeinschaftlich zu diesem vielfältigen Ganzen bei. Zu Fischbachtal gehören Niedernhausen, der Verwaltungssitz der Gemeinde, Lichtenberg mit seinem das ganze Tal beherrschenden Renaissanceschloss, das bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnte Billings sowie das lang gestreckte Straßendorf Steinau und die versteckt am Wald liegenden Ortsteile Nonrod und Meßbach. Fischbachtal ist Heimat von 2.600 Menschen. Und zu allen Jahreszeiten zweite Heimat für viele Besucher und Gäste.

Staunen.
Schloss Lichtenberg beeindruckt. Es überragt die bewaldete Kuppe, überblickt das ganze Tal. Ein geschichtsträchtiger und ungemein lebendiger Ort gleichermaßen. Es heißt dich willkommen, woher du auch kommst. Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Theater. Heimatliches und Weltläufiges. Umweltpädagogisches Zentrum des UNESCO-Geoparks Bergstraße- Odenwald. Das vom Darmstädter Landgrafen Georg I. in den Jahren 1570 bis 1581 erbaute Renaissanceschloss ist kultureller Mittelpunkt der Gemeinde. Das Bollwerk, ein Geschützturm mit sechs Meter starken Mauern, schützte einst das Schloss und seine Bewohner. Die Schlosskonzerte, eingebunden in den Kultursommer Südhessen, bringen internationales Flair nach Lichtenberg – von Klassik über Jazz bis zu Kaffeehausmusik. Hier wird Kultur lebendig.

Gehen.
Breite Wege. Verschlungene Pfade. Entspanntes Schlendern, sportliches Wandern. Bergauf, bergab. Oder ganz einfach dem Talverlauf folgend. Hier kannst du die Natur durchstreifen. Ganz nach deinen Vorstellungen. Wer sich in Fischbachtal auf die Wanderschaft begibt, der ist bereits angekommen. Zu spüren ist das auf Schritt und Tritt. Hier heißt es einfach genießen. Jeden Augenblick, jeden Ausblick. In den lichten Wäldern und an den sanften Hängen laden gut ausgebaute Wege dazu ein, sich die abwechslungsreiche Landschaft und die vielen Sehenswürdigkeiten des Tales per pedes zu erschließen. Dabei kann man sich einfach treiben lassen oder feste Routen und Ziele wählen. Gut markierte Rundwege und Lehrpfade erleichtern die Orientierung und lassen dir Raum, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren: dich und die Landschaft zu genießen.


Fränkisch-Crumbach – das liebenswerte Dorf, in dem immer was los ist

Eine Odenwaldgemeinde mit so holprigem Namen wie „Fränkisch-Crumbach“ muss etwas Besonderes sein. Das beschauliche Dorf mit seiner romanisch-spätgotischen Kirche, der sagenhaften Burgruine Rodenstein, dem Herrenhaus der Freiherrn von Gemmingen in der Ortsmitte und die wunderbar restaurierte Saroltakapelle im Schlosspark, das alles macht den Reiz der Gemeinde mit 3.200 Einwohner aus.

Hier ist es eine Lust zu wandern, Rad zu fahren oder einfach nur zu flanieren durch Wälder, Wiesen und Weiler, mit herrlichen Fernblicken und stilvollen Pausen in reizvollen Landgasthöfen. Im Sommer lädt das Freibad zur Erfrischung ein.

Weit über die Region hinaus ist der Ort bekannt für sein Internationales Hammerwurf-Meeting, Reitveranstaltungen, die Kerb, das bretonisch kolorierte Muschelfest, den Wandertag und die Odenwälder Dorfweihnacht. Hier trifft sich gerne die „Welt im Dorf“.

Jährlich wiederkehrende feste Termine sind etwa das Grillfest des Spielmannszuges an Christi Himmelfahrt (Vatertag), die „Crumbacher Kerb“ am Wochenende um den 2. Sonntag im August, das zweitägige Muschelfest am ersten Sonntag im September, der Rodensteiner Wandertag am zweiten Sonntag im Oktober und der Weihnachtsmarkt mit außergewöhnlichen Spezialitäten am Wochenende des 3. Advent.


Die Gemeinde Fürth im Odenwald – anerkannter Erholungsort in idyllischer Landschaft

Die Gemeinde Fürth mit ihren elf Ortsteilen wurde im Jahre 795 im Rahmen einer Beschreibung der Mark Heppenheim erstmals urkundlich erwähnt und hat damit als Mittelpunkt des oberen Weschnitztales eine über ein Jahrtausend zurückreichende Tradition. Heute ist Fürth mit seinen vielen Handwerksbetrieben, Fach- und Einzelhandelsgeschäften ein attraktives Einkaufsziel und wirtschaftlicher Mittelpunkt in der Region.

Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt eingebettet in einer idyllischen Landschaft, die Teil des Geo-Naturparks ist. Das milde Mischwaldklima, der gepflegte dörfliche Charakter in den Ortsteilen, Freibad, Mountainbike- und Wanderwege tragen zum Erholungswert bei. Der vier Kilometer lange „Kunstwanderweg“ beispielsweise, der von beeindruckenden abstrakten Skulpturen gesäumt wird, geht bis nach Lindenfels und ist auch von wenig trainierten Wanderern zu bewältigen.

Fürth bietet viele Ausflugsziele, wie den Bergtierpark im Ortsteil Erlenbach, in dem man Gebirgstiere aus fünf Erdteilen bestaunen kann oder die Walburgiskapelle im Ortsteil Weschnitz.

Beliebt bei Menschen jeden Alters ist der Mehrgenerationenpark in den Steinbachwiesen, der zum Verweilen einlädt. Auch Eisenbahnfreunde kommen auf ihre Kosten: in Fürth ist mit der „Modellbahnwelt Odenwald“ die größte H0-Schauanlage Süddeutschlands zu besichtigen.



Groß-Umstadt - historische Kleinstadt und Odenwälder Weininsel

Groß-Umstadt ist wirtschaftliches Mittelzentrum mit hohem Wohnwert, guter Infrastruktur und dem Ambiente der historischen Kleinstadt. Seit der Gebietsreform im Jahre 1977 gehören insgesamt neun Stadtteile mit 22.339 Einwohnern (Dez. 16) zu Groß-Umstadt. Darunter befinden sich ca. 2.500 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger aus insgesamt 89 Nationen.

Als Odenwälder Weininsel gehört Groß-Umstadt zum Weinanbaugebiet Hessischen Bergstraße, Bereich Umstadt / Roßdorf. Die Anbaufläche beträgt 78 ha, Einzellagen sind: Groß-Umstadt „Herrnberg“ und „Steingerück“, Klein-Umstadt „Stachelberg“, Roßdorf „Roßberg“. Dort werden u.a. die Rebsorten Müller-Thurgau, Riesling, Silvaner, Kerner, Bacchus, Scheurebe, Dornfelder, Portugieser, Ehrenfelser, Chardonnay, Spätburgunder, Grauer und Weißer Burgunder, Gewürztraminer, u. a. kultiviert.

Im Jahr 2018 blickt Groß-Umstadt auf eine 1275 Jahre alte Geschichte zurück, der Weinbau ist seit 775 n. Chr. belegt. Ein römischer „Traubenstein“ lässt vermuten, dass schon kurz nach Beginn der neuen Zeitrechnung Wein in „autmundisstat“ wuchs.

Eingebettet im Naturpark Bergstraße-Odenwald kennen Urlauber und Wanderfreunde Groß-Umstadt als „Start und Ziel“ ihrer Ausflüge in das ausgedehnte Waldgebiet. Der neu gestaltete Weinlehrpfad in der Lage „Herrnberg“ informiert ausführlich über die Weinsorten und bietet gleichzeitig einen Einblick in den Umstädter Weinbau.

Ein weiteres Kennzeichen für die Lebensqualität in Groß-Umstadt ist das vielfältige Kulturprogramm. Das wird von den Bürgerinnen und Bürger und den zahlreichen Gästen aus der weiteren Umgebung sehr geschätzt und bietet alle Facetten vom Kabarett bis zum Klamauk, von der JazzLounge bis zum Kindertheater. Hier arbeitet die Stadt mit vielen Kulturschaffenden eng zusammen, auch Vereine und Initiativen tragen einen erheblichen Teil zur kulturellen Vielfalt bei. Überregional bekannt ist das 4-tägige Winzerfest jeweils am Wochenende des 15. September.


Die Gemeinde Mühltal – lebens- und liebenswerte Kommune vor den Toren Darmstadts

Die Gemeinde Mühltal mit ihren Ortsteilen Nieder-Ramstadt, Traisa, Trautheim, Nieder-Beerbach, Frankenhausen, Waschenbach und dem Weiler ‚In der Mordach‘ verdankt ihren Namen den ehemals 31 wassergetriebenen Mühlen an Modau, Beerbach und Waschenbach. Rund 14.000 Menschen leben heute hier.

Eingebettet in die Höhenzüge des vorderen Odenwalds bietet Mühltal eine reizvolle Landschaft mit ausgedehnten Wäldern und zahlreichen markierten Rad- und Wanderwegen. Seit 2006 gibt es einen Lehrpfad entlang einstiger oder noch aktiver Mühlen, dazu seit 2013 einen barrierefreien Wanderweg des UNESCO-Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald.

Das naturdurchflutete Mühltal ist eine lebens- und liebenswerte Kommune vor den Toren der einstigen Residenz- und heutigen Wissenschaftsstadt Darmstadt. Es bietet trotz kurzer Wege in die Metropolen der Region und zum Flughafen Frankfurt eine hohe Wohn- und Lebensqualität mit einem dichten Netz an Geschäften, Kindergärten, Grundschulen, Vereinen, Sportstätten, einem Freibad, mehreren Grillhütten sowie Kulturangeboten, ÖPNV-Netz sowie midkom, dem bedarfsorientierten subventionierten Zusatzangebot zum öffentlichen Nahverkehr.



Die Stadt Reinheim - lebendig, offen, lebenswert

Reinheim ist eine attraktive und lebenswerte Kommune zwischen Odenwald und Rhein-Main-Gebiet und besteht seit der Gebietsreform 1977 aus der Kernstadt Reinheim, den Stadtteilen Ueberau, Spachbrücken, Georgenhausen und Zeilhard sowie den Weilern Dilshofen und Hundertmorgen.

Gute Verkehrsanbindungen ermöglichen eine schnelle Erreichbarkeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des internationalen Kreuzpunktes Frankfurt.

Zahlreiche Sportstätten, das neu gestaltete Freibad, Jugend- und Kulturzentrum, Stadtbücherei und viele weitere kulturelle Möglichkeiten unterstützen das umfangreiche Angebot der über 130 örtlichen Vereine. Das Naturschutzgebiet Reinheimer Teich und weitere ortsnahe Erholungsgebiete ermöglichen Ausflüge zu Fuß und mit dem Rad.

Kinderkrippen, Kindergärten mit integrierter Tagesstätte, aber auch Kinderhorte sind ebenso vorhanden, wie Grundschulen und weiterführende Schulen, teils mit Nachmittagsbetreuung. Lebensqualität bietet auch das vielfältige Angebot der Gewerbebetriebe.

Wir pflegen internationale Kontakte und einen regen Austausch mit unseren Partnerstädten: Cestas (Frankreich), Sanok (Polen), Fürstenwalde (Deutschland) und Licata (Italien).


Die Gemeinde Rimbach – Erholung, Wandern und Genießen im schönen Weschnitztal

An den flachen Hängen des Weschnitztals liegt die Gemeinde Rimbach mit ihren Ortsteilen Albersbach, Lauten-Weschnitz, Mitlechtern und Zotzenbach, umgeben von Äckern, Feldern, Wiesen sowie schönen Bachauen.

Das milde Klima und die gute Luft machen die Gemeinde Rimbach zu einem beliebten Ausflugs- und Aufenthaltsort für Touristen mit einer Vielfalt an Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten. Unter anderem gibt es mehrere gut markierte Rundwanderwege. Ausgangspunkt ist jeweils einer der 5 Naturpark-Parkplätze, die bequem zu erreichen sind und über Orientierungstafeln verfügen.

Charakteristisch für diese Landschaft des vorderen Odenwaldes sind die vielen Streuobstwiesen. So empfiehlt es sich den 1,4 Kilometer langen, in Albersbach beginnenden Obstlehrpfad zu bewandern, um Interessantes über die Obst- und vor allem Apfelsorten zu lernen.

Derart gut informiert begebe man sich anschließend in eine der gemütlichen „Äbbelwoi“-Kneipen und überzeuge sich von dem herrlichen Geschmack dieser Äpfel in Form eines frischen Saftes oder eines Weines, am besten in Verbindung mit einem „Kochkäs´“ oder einer Odenwälder Wurstspezialität.


Die Gemeinde Roßdorf – attraktiver Wohnort am Fuße des Odenwaldes

Die Gemeinde Roßdorf mit ihren rund 12700 Einwohnern teilt sich in die Ortsteile Roßdorf und Gundernhausen. Landschaftlich reizvoll liegt Roßdorf in waldreicher Umgebung am Fuße des Odenwaldes.

Im Herzen von Roßdorf befindet sich das historische Rathaus im Fachwerkstil aus dem Jahre 1575. Zahlreiche Geschäfte des täglichen Bedarfs und gepflegte Freizeit- und Grünanlagen bieten ein ansprechendes Ortsbild.

Im Jahr 2015 wurde die Gemeinde Roßdorf von der IHK als „Attraktiver Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ zertifiziert.

Sport und Unterhaltung bietet das beheizte Freibad in herrlicher Lage, die Eisbahn (in der Wintersaison), ausgedehnte Waldwanderwege, Grillplätze in beiden Ortsteilen, das Sportzentrum mit Stadionanlage, Tennisplätzen und Kegelsportanlage.